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  • Freitag, 03. Mai 2019

 

Bis 2003 war das Gelände des Römerparks Ruffenhofen landwirtschaftlich genutzte Ackerfläche. Um das darunter liegende Bodendenkmal – Römerkastell und zugehörige Zivilsiedlung – zu schützen, wurden im Jahr 2002/2003 40 ha Fläche über das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken angekauft und in Wiesen umgewandelt. Diese schützen das Bodendenkmal, da kein Bodenumbruch (Pflügen  u. Ä.) mehr stattfindet. Seit dem 15. Juli 2005 gehört der Römerpark Ruffenhofen als Teil des römischen Grenzsystems zum UNESCO-Welterbe Limes.
Seither wurde und wird der Römerpark ausgebaut. Einzelne römische Strukturen werden durch Pflanzen markiert und visualisiert. Von einem Aussichtshügel aus kann das gesamte Römerparkgelände gut überblickt werden. Am Fuß des Hügels befindet sich ein Kastellnachbau im Maßstab 1:10. Besucher können sich auf einst römischen Wegen durch das Gelände bewegen. Schilder, großformatige Bildszenen und Abgüsse römischer Steindenkmäler geben Informationen zu den Gebäuden und zum römischen Leben vor Ort. Für Kinder gibt es neben einem Spielplatz verschiedene weitere Angebote, von Rätseln über ein drehbares Puzzle bis zu einzelnen Spielgeräten. Details dazu enthält der Lageplan. Neben der Archäologie ist auch der Bereich Natur ein wichtiges Thema. Im Rahmen eines Internationalen Workcamps wurde im Juli 2009 im Römerpark ein Labyrinth gebaut.

 

Veranstaltungen finden Sie unter Termine.

 

 

Römische Gartenschätze:                                                       Mein Haus, mein Backofen, meine Pflanzen

In Ruffenhofen, wie in allen Kastelldörfern entlang des Limes, existierten hinter den schmalen langen Streifenhäusern private Gärten. Diese lagen durch Zäune getrennt wie in einer Reihen-haussiedlung nebeneinander. In den Gärten gab es unterschiedliche kleine Nebengebäude: Erdkeller, Latrinen, Schuppen, Backöfen und vieles mehr. Es wurde Obst und Gemüse für den eigenen Bedarf angebaut. Damit war der Garten vor allem ein Nutzgarten.

Zur Gartenschau „Natur in Wassertrüdingen 2019“ zeigt das LIMESEUM Ruffenhofen einen solchen Garten. Die einzelnen Bauten, wie der Backofen und die Hausfassade, wurden von der Jugend-bauhütte Regensburg mit 20 Jugendlichen unter fachlicher Anleitung gebaut. Der Holzbackofen ist voll funktionsfähig und wird an ausgewählten Aktionstagen genutzt.


 

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Der Backofen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit großzügiger Unterstützung und viel fachmännischem Wissen ist Ende Februar von der Firma Taglieber Holzbau GmbH (Oettingen) die römische Hausfassade mit den Nebengebäuden nach Wassertrüdingen transportiert worden. Die Firma Taglieber hat viel Erfahrung im Transport von vorgefertigten Gebäudeteilen. Der Transport einer römischen Hausfassade war jedoch Neuland. Dennoch wurde dieser schwer kalkulierbare Transport mit Bravur gemeistert!


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Um 7:00 Uhr stand das Haus noch beim  LIMESEUM

 

 

 

 

 

 

Dann kam die Firma Logo 4c 2

 

  https://www.taglieber-holzbau.de/

 

Viele fleißige Hände ...

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versehen das Haus mit einem Holzkorsett  ...

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 mit viel PS wird es auf den Tieflader verfrachtet ...

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befestigt ...

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 am Mittag ging die Reise los ...

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            am späten Nachmittag stand Haus, Backofen und Latrine am vorgesehenen Platz             - am Klingenweiherplatz - auf der Bayerischen Gartenschau in Wassertrüdingen.

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In den nächsten Wochen wird der dazugehörige Garten angelegt - der Garten ist jetzt von fleißigen Helfern angelegt worden.

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Ab 2020 werden Haus und Garten dann am LIMESEUM zu sehen sein.

 

Weitere Informationen zur Gartenschau finden Sie hier:

https://www.wassertruedingen2019.de/de/gartenschau/

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