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  • Dienstag, 29. August 2017

 

Am UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes entstanden in römischer Zeit um 100 n. Chr. Kastelle, deren Truppen die Grenze kontrollierten.
In jedem Kastell befanden sich Verwaltungs- und Lagerbauten, Soldatenbaracken, Stallungen sowie das Wohnhaus des Kommandanten. In unmittelbarer Nähe zum Kastell entstanden Lagerdörfer (vici). Seit der Antike wurde die Fläche des Kastells Ruffenhofen nicht überbaut. Die archäologischen Strukturen sind daher – im Gegensatz zu vielen anderen Limeskastellen – bis heute in ihren Fundamenten im Boden erhalten. Mit einer Lagerinnenfläche von ca. 3,7 ha ist das Kastell Ruffenhofen das größte Kastell zwischen den Stützpunkten Aalen und Weißenburg. Zuerst wohl als Holzkastell errichtet, wurde es um 150/160 n. Chr. in Steinbauweise modernisiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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