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  • Montag, 05. September 2016

 

Bis 2003 war das Gelände des Römerparks Ruffenhofen landwirtschaftlich genutzte Ackerfläche. Um das darunter liegende Bodendenkmal – Römerkastell und zugehörige Zivilsiedlung – zu schützen, wurden im Jahr 2002/2003 40 ha Fläche über das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken angekauft und in Wiesen umgewandelt. Diese schützen das Bodendenkmal, da kein Bodenumbruch (Pflügen  u. Ä.) mehr stattfindet. Seit dem 15. Juli 2005 gehört der Römerpark Ruffenhofen als Teil des römischen Grenzsystems zum UNESCO-Welterbe Limes.
Seither wurde und wird der Römerpark ausgebaut. Einzelne römische Strukturen werden durch Pflanzen markiert und visualisiert. Von einem Aussichtshügel aus kann das gesamte Römerparkgelände gut überblickt werden. Am Fuß des Hügels befindet sich ein Kastellnachbau im Maßstab 1:10. Besucher können sich auf einst römischen Wegen durch das Gelände bewegen. Schilder, großformatige Bildszenen und Abgüsse römischer Steindenkmäler geben Informationen zu den Gebäuden und zum römischen Leben vor Ort. Für Kinder gibt es neben einem Spielplatz verschiedene weitere Angebote, von Rätseln über ein drehbares Puzzle bis zu einzelnen Spielgeräten. Details dazu enthält der Lageplan. Neben der Archäologie ist auch der Bereich Natur ein wichtiges Thema. Im Rahmen eines Internationalen Workcamps wurde im Juli 2009 im Römerpark ein Labyrinth gebaut.

 

 

 

 

 

 

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